Der Flug der CONDOR, El Condor pasa

Lima/Peru, den 14.9.a.D.MCMIC

Wenn der Inka aus der Kaffeeküche, wo es den ausgezeichneten Nicaragua-Blend zu trinken gibt, schaut, so wird er neben dem Messewolkenkratzer und der übrigen Skyline einen Autoausstellungsreklamezeppelin gewahr, der, einem Condor gleich, seine Kreise über die virtuellen Anden, dieses steinerne Architekturgebilde, zieht und manchmal ein Cyber-Ikaros der Sonne so nahe kommt, daß man meint, sein Gummibewehrtes Federkleid schmelze jeden Augenblick wie Bienenwachs dahin.

 

Dann fürchtet der Inka um den geheiligten, großen Vogel und spielt eine traurige Weise auf seiner Hirtenflöte, alles in Moll, versteht sich. Doch plötzlich scheint das Blatt sich zu wenden, scheint der Gott den Spieß umzudrehen und der CONDORLUFTFAHRTGESELLSCHAFTSAUTOMOBILMESSEREKLAMEZEPPELIN fliegt genau auf das Fenster der Kaffeeküche zu, durch es hindurch und in den Datenvernetzt-maskulinen Cyber-Vaginalbereich des Inkas hinein, der ihn lüstern und betroffen zugleich empfängt,"O Gott, die Luftschiffe, die wollen mich!!!" Und eine neue Generation wird - vom fliegenden Incubus gezeugt- erstehen und die erdverbundenen Mauern der Menschen aus der Luft herniederreißen und wird kein erbarmen haben mit dem Erdenwurm. El Condor pasa.

S.E.H.y.S.